Verbandsliga: AFC-Männer mit Mühe zum 3:2-Sieg

Den Start ins neue Volleyballjahr hatten sich die Verbandsliga-Männer von Altona 93 etwas einfacher vorgestellt. Beim abstiegsbedrohten Tabellenvorletzten HT Barmbek-Uhlenhorst mühten sich die Altonaer mit vollem Kader zu einem knappen 3:2-Erfolg (25:16, 14:25, 23:25, 25:11, 15:11) und verpassten dadurch erstmal den Sprung auf Tabellenplatz drei.

Dabei sah im ersten Satz noch alles nach einem klaren Sieg aus. Mit der stärksten Sechs brauchten die AFC-Männer zwar ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden, zogen ab Mitte des Satzes aber immer weiter davon und gewannen schließlich deutlich mit 25:16. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ bei den Gästen die Konzentration immer deutlicher nach. Gastgeber HTBU nutzte die vielen vermeidbaren Fehler auf Seiten des AFC konsequent aus und schaffte durch ein 25:14 den Ausgleich.

Bis dahin hatten noch alle an einen Ausrutscher gedacht, doch auch im dritten Durchgang fanden die AFC-Männer nicht zu ihrer gewohnten Stärke zurück. HTBU deckte mit guten Sprungaufschlägen und vielen gelegten Bällen immer wieder die Schwachstellen bei den Altonaern auf. Und auch im Angriff wurden die sich bietenden Chancen vom AFC allzu oft nicht genutzt. HTBU führte bereits mit 14:7 und 19:12, erst danach erwachte der Kampfgeist bei Altona, das zunächst den 22:22-Ausgleich schaffte. Die Aufholjagd schien aber zu viel Kraft gekostet zu haben, denn im Endspurt sicherte sich Barmbek-Uhlenhorst mit einem 25:23 den ersten Punkt des Tages. Das sollte den Gästen nicht nochmal passieren: Satz vier war mit 25:11 dann eine mehr als klare Angelegenheit und auch der Gewinn des Tiebreaks (15:11) war zu keiner Zeit gefährdet.

Trotz des 3:2-Sieges zum Jahresauftakt war die Stimmung bei allen Spielern gedrückt. Diagonalspieler Lukas Lüning sprach nach dem unnötigen Fünf-Satz-Krimi von einem „total emotionslosen Spiel“, während Kapitän Kersten Fock nach dem Sieg etwas ratlos sagte: „Ich weiß gar nicht, wie ich dieses Spiel analysieren soll.“

Altonaer FC von 1893: Kersten Fock, Lukas Lüning, Malte Munder, Martin Lobmeyer, Marc Oltmann, Matthias Hundertmark, Maximilian Prokscha, Nikolai Fuchs, Michael Kreuzer, Mohamed Alizade, Julian Meiners, Jonas Heger, Christian Buchholz.